Die Wahlfische – Wie alles begann

Irgendwann im Januar 2009 habe ich das erste Mal etwas über Geocaching gehört. Und wie das meistens so ist im Anschluss auch direkt wieder vergessen. Und das obwohl das Thema sich recht interessant anhörte.

Aber es dauerte nur bis Ende Februar 2009 da kam mir das Geocachen wieder in die Gedanken.

Also bevor ich es wieder verdränge muss ich das schnell mal meinem Bruder erzählen. Er war von Anfang an interessiert und so dauerte es nicht lange bis wir unseren ersten Cache angehen wollten.

Aber welcher sollte es sein. Da wir bisher nur im Internet davon gelesen hatten und ausser einem TomTom für die Autonavigation kein GPS Gerät zur Verfügung stand war schnell klar das ein normaler Cache nicht in Frage kam. Ein Nachtcache schien uns für unseren ersten Versuch wie geschaffen. Da braucht man abgesehen vom Startpunkt nur noch Taschenlampen und schon kann es losgehen.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir Glück. Es gab zwei Nachtcaches in der direkten Umgebung. Einen im Stadtwald von Eschweiler und der andere im Wald hinter Notberg.

Kurz die Köpfe zusammen gesteckt und einen Termin ausgemacht. Am Startpunkt haben wir uns dann mit dem Listing und unseren Taschenlampen Marke „Baumarkt“ getroffen. Doch was erwartet uns nun.

Für uns war es damals nicht zu fassen, aber wenn wir den Weg entlang leuchteten sahen wir eine Spur strahlender Reflektoren, die uns den Weg weisen sollten.

Wir waren total überrascht. Das scheint ja wirklich zu funktionieren. Irgendwie waren wir überrascht das wir wirklich Reflektoren fanden und sich hier jemand die Arbeit gemacht hat diesen Cache auszulegen.

Aber unser erster Cache war leider genauso schnell beendet wie er begonnen hatte.

Nach ca. zwei Stunden staunen, entdecken, suchen und wundern kamen wir dann leider nicht mehr weiter. Also wurde unser erster Ausflug in die Welt des Geocachens hier abgebrochen und wir verließen den Ort des Geschehens in Richtung Heimat. Zu Hause angekommen war uns beiden aber sofort klar, wir versuchen den anderen Nachtcache. So schnell lassen wir uns doch nicht von unserem Vorhaben abbringen.

Als wir an den Startkoordinaten ankamen fanden wir auch hier schnell die Reflektorstrecke  welcher wir bis zur ersten Station folgten. Nun hieß es suchen. Nur was suchen wir hier eigentlich? Nach einiger Suche wussten wir was wir gesucht haben. Wir hielten eine Filmdose mit weiteren Anweisungen in der Hand.

Und dieses mal ging es ohne Probleme von Station zu Station.

Die Finallocation liegt an einem kleinen Weiher in einem verfallenen Unterstand. Nach einigem Suchen war klar, „Das wird unser neues Hobby“. Im Nachhinein muss ich gestehen das unsere Taschenlampen nur als Notlösung herhalten konnten. Aber um das ganze einmal zu versuchen reichten sie dann doch.

Nach diesem Erfolg ging es wieder nach Hause, wo wir noch am gleichen Abend der Familie von unseren „Heldentaten“ erzählten. Und sofort wurde für den nächsten Tag die ein oder andere Exkursion in unser „neues Hobby“ geplant.

Wie schon erwähnt musste auch hier das TOM TOM herhalten. Zu unserem Glück hatte unser Gerät die Möglichkeit Koordinaten einzugeben. So sollte der Rest doch kein Problem sein.

Aber weit gefehlt. In dieser Zeit haben wir dann gelernt das Autonavis so programmiert sind das sie versuchen die Standortanzeige so lange wie möglich auf der Strasse zu halten. Auch wenn man schon mehrere Meter neben der Strasse ist.

Weiterhin sind diese Geräte für die Navigation bei Fahrt konstruiert worden, was zur Folge hat das unser TOM TOM erst bei einer gewissen Geschwindigkeit eine Änderung der Position anzeigt. Nicht gerade hilfreich. Aber auch das ließ sich kompensieren indem wir uns einfach schnell erst in die eine und dann schnell in die andere Richtung bewegten.

Ich möchte gar nicht wissen was die Muggel so dachten die uns bei diesem rumgerenne sahen. Aber es war uns auch egal. Wir hatten unseren Spaß und waren nachdem wir auch an diesem Tag fündig wurden vollends infiziert. Aber mit dem Autonavi konnte es auf jeden Fall nicht weiter gehen und so wurde noch an diesem Wochenende ein Internetauktionshaus mit Suchanfragen zu einem geeigneten Outdoornavi gequält.

Es dauerte eine Woche bis unser neues (gebrauchtes) Gerät endlich bei uns angekommen war.

 

Fortsetzung folgt …

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