GSAK Datenbank mit Caches füllen

Viele Leute in meine Bekanntenkreis benutzen mehr oder weniger häufig GSAK. Und immer wieder wenn das Gespräch auf dieses Thema kommt stelle ich fest das viele der Funktionen von GSAK gar nicht bekannt sind, oder viele zwar wissen das GSAK das kann, aber nicht wissen wie man die jeweilige Funktion ausführt.

Um eines vorweg zu nehmen, ich bin auch kein Profi im Bereich GSAK und kenne garantiert nicht alles. Wahrscheinlich wird es bei der ein oder anderen Sache auch bessere Wege geben als die von mir beschriebenen. Aber bei mir haben meine Wege zum Ziel geführt.

Wer also einen Besseren Weg kennt eine Funktion oder Aufgabe auszuführen kann mir diese gerne mitteilen und ich werde meinen Weg dann entsprechend korrigieren.

 

Ich möchte hier die eine oder andere Funktion von GSAK vorstellen und erhebe dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Gerne nehme ich auch Themen auf  zu denen ihr eine Lösung benötigt, sofern ich kann. Schreibt mir einfach eine Mail anGSAK@DieWahlfische.de und ich werde einmal schauen was ich zu euren Themen beitragen kann.

 

Aber nun genug der Vorworte. Wollen wir mal zum ersten Thema kommen.

 

Geocaches in GSAK laden.

Einzelne Caches in GSAK hinzufügen

Es gibt hier mehrere Möglichkeiten um an sein Ziel zu kommen. Die umständlichste ist meiner Meinung nach auf der Seite eines Caches den Button GSAK1-1 drücken und die herunter geladene Datei dann mit GSAK öffnen.

Mehrere Caches mittels Querie in GSAK hinzufügen

Ab hier empfiehlt es sich zu Testzwecken eine neue Datenbank in GSAK anzulegen, damit je nach Einstellung oder bei falschen Einstellungen in der Querie nicht der gesamte schon vorhandene Datenbestand in GSAK „versaut“ wird.

Da ich mein GSAK auf „deutsch“ eingestellt habe werde ich hier auch nur mit den deutschen Menübegriffen in GSAK arbeiten. Die entsprechenden englischen Bezeichnungen zu finden sollte für die jenigen die ihr GSAK auf englisch eingestellt haben kein Problem darstellen.

 

Neue Datenbank anlegen.

Datenbank im Menü auswählen und dann auf Neu klicken. GSAK1-2

Dann nur noch einen Namen für die neue Datenbank angeben und erzeugen klicken. Nun sind wir bereit ein wenig mit den Funktionen herumzuspielen.

GSAK1-3

 

Schon komfortabler ist es sich eine Pocket Querie zu erstellen und dann die ganzen Caches in GSAK zu laden.

GSAK1-4

 

Auf diesen Weg möchte ich aber hier auch nur kurz eingehen.

Auf der Seite http://www.geocaching.com/pocket/gcquery.aspx können die gewünschten Parameter ausgewählt werden, wie z.B. Attribute, Cache Typ, Cachegröße, Schwierigkeit, Ausgangspunkt, Anzahl der Caches usw.

Nach dem Klick auf den Button GSAK1-5 wird die Querie erstellt und per Mail an die gewünschte Mailadresse versendet. Je nach Auslastung der Server kann das einige Minuten dauern, bis die neue Querie bereit steht. Unter dem Menüpunkt „Datei -> Daten per E-Mail abrufen…“ kann die Querie direkt mit GSAK heruntergeladen werden.

GSAK1-6 Im folgenden Dialog dann nur noch die Daten des Mailservers eingeben und schon holt GSAK sich die Daten vom Server und füllt die neue Datenbank. GSAK1-7

 

Alternativ hierzu kann selbstverständlich die Mail auch mit dem Mailprogramm heruntergeladen werden und die im Anhang enthaltene GPX Datei, welche dir Cachedaten enthält, durch doppelklick in die leere Datenbank eingefügt werden.

 

Cachedaten durch API-Zugriff hinzufügen

Die von mir bevorzugte Methode ist allerdings die Cachedaten per direktem Zugriff auf die Geocaching Datenbank in die leere Datenbank zu schreiben.

Alle Funktionen für den direkten (API) Zugriff erreicht man unter dem Menüpunkt GSAK1-8 Unter diesem Menüpunkt befindet sich unter anderem der Punkt „Geocaches abrufen…“. GSAK1-9

Nach dem ersten Klick auf diesen Menüpunkt wird ein Fenster geöffnet in welchem die Anmeldeseite von Groundspeak geöffnet wird. Durch die Anmeldung bei Groundspeak wird GSAK erlaubt Daten von eurem GC Konto unter eurem Anmeldenamen zu laden.

Jetzt nur noch ein Klick auf Zugriff erlauben und schon kann es losgehen. Diese Prozedur ist nur bei der ersten Benutzung der API erforderlich. GSAK1-10 Nun öffnet sich der folgende Dialog.GSAK1-11

Dieser Dialog ist eigentlich selbsterklärend. Nur auswählen ob der Bezugspunkt Koordinaten oder ein GC Code sein soll. Dann im Mittelpunkt die Koordinaten entweder direkt eingeben oder über den Button „ Google Map“ auf der Karte auswählen.

Caches maximal können bis 6000 Caches sein. Bei „Logs pro Cache“ sind zwar 30 Logs erlaubt, die eingestellte Menge sollte aber aus Zeitgründen nicht zu hoch gesetzt werden.

Nun nur noch gewünschte Behältergrößen, Cache Arten, Schwierigkeit und Gelände auswählen.

Nach dem Klick auf den „OK“ Button läuft der Rest von alleine.

Am Ende erhält man noch eine Zusammenfassung.GSAK1-12 und eine mit Caches gefüllte Datenbank.